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FIRE_PROTECTION · SCHWEIZ

Brandschutz in der Schweiz.
Verstehen. Planen. Schützen.

Alles über vorbeugenden Brandschutz, Brandmeldeanlagen, Löschanlagen und Notfallplanung – kompakt erklärt, praxistauglich und auf Schweizer Vorschriften abgestimmt. Weil Brandschutz Ihr Hauptgeschäft ist – und unseres.

11'000Gebäudebrände / Jahr
30×pro Tag brennt es in der CH
50%+betreffen Wohngebäude
7×24BTS Pikett-Bereitschaft
WARUM_BRANDSCHUTZ

Warum Brandschutz kein Kostenfaktor ist – sondern Lebensversicherung.

In der Schweiz brennt es etwa 30-mal pro Tag. Meist aus unscheinbaren Ursachen. Wer vorbeugt, entscheidet kontrolliert statt im Notfall.

Menschenleben

Tödliche Rauchgase entstehen lange vor sichtbaren Flammen. Eine frühwarnende Anlage weckt und alarmiert – in der Nacht genauso wie am Arbeitsplatz. Bis zu 36 Menschen sterben in der Schweiz jährlich an Bränden.

Immobilie & Werte

Ein einziger Brand kann ein Gebäude unbewohnbar machen und ganze Inventare vernichten. Baulicher und anlagentechnischer Schutz erhält Ihr Vermögen – und den Wert Ihrer Liegenschaft.

Geschäftskontinuität

Rund ein Drittel der betroffenen Betriebe erholt sich nach einem Grossbrand nie wieder. Ein sauberes Brandschutzkonzept sichert Produktion, Daten und Ihre Kundenversprechen.

Recht & Versicherung

VKF-Vorschriften und kantonale Erlasse schreiben Brandschutz vor. Die Gebäudeversicherung prüft Auflagen, Abnahmen und Einhaltung – Prämien und Deckung hängen daran.

AUF_JEDER_EBENE

Die drei Säulen des Brandschutzes

VKF und Praxis: Erst das Zusammenspiel aus Bauen, Technik und Verhalten schützt vollständig.

01 · BAULICH

Baulicher Brandschutz

Begrenzt die Brandausbreitung von vornherein durch Materialwahl und Raumkonzept.

  • Nichtbrennbare Baustoffe & Bauteile
  • Feuerschutzabschlüsse (Türen, Klappen)
  • Tragwerksbrandschutz für Stützen & Decken
  • Fluchtwegführung & Brandabschnitte
02 · ANLAGENTECHNISCH

Anlagentechnischer Brandschutz

Erkennt, meldet und bekämpft den Brand automatisch – rund um die Uhr.

  • Brandmeldeanlagen (BMA)
  • Sprachalarmanlagen (SAA)
  • Löschanlagen & Löschwasser
  • Entrauchung & Notbeleuchtung
03 · ORGANISATORISCH

Organisatorischer Brandschutz

Sorgt dafür, dass im Ernstfall alle wissen, was zu tun ist – geübt und schriftlich.

  • Notfall- & Evakuationsplan
  • Brandschutzbeauftragte & Unterweisung
  • Regelmässige Evakuationsübungen
  • Wartung & Dokumentation
BRANDURSACHEN

Woher Brände wirklich kommen

Die grosse Mehrheit aller Brände ist menschlich verursacht – und damit vermeidbar. Technik hilft nur, wo Verhalten und Vorsorge stimmen.

Menschliches Fehlverhalten34%

Unachtsamkeit, vergessenes Kochen, falsche Bedienung

Elektrizität & Geräte23%

Defekte Apparate, Kurzschlüsse, Überlastung

Wärmeerzeuger & Kamine17%

Öfen, Kachelofen, Holzfeuerung, Glut

Kochen12%

Herde, Fritteusen, eingelegtes Essen

Heiss- & Handwerksarbeiten8%

Schweissen, Trennen, Funkenflug

Andere / unbekannt6%

Blitz, Selbstentzündung, Vorsatz

Modellierte Verteilung nach Schweizer Feuerwehr- und DACH-Brandstatistiken – beispielhaft.

DAS_30_SEKUNDEN_FENSTER

Von der Rauchfahne zum Vollbrand

Aus einem kleinen Schwelbrand entwickelt sich in wenigen Minuten ein Raumvollbrand. Wer in den ersten Sekunden alarmiert und handelt, rettet Leben und Gebäude. Genau hier setzt eine professionelle Brandmeldeanlage an.

0:30
Rauchgase lebensgefährlich
2:00
Flammen im Raum
5:00
Vollbrand / Flashover
LÖSUNGEN_VON_BTS

Brandschutzanlagen, die wirklich schützen

Vom ersten Melder bis zur automatischen Löschung – geplant, installiert und gewartet aus einer Hand. VKF-zertifiziert, EN 54-konform.

BMA · EN 54

Brandmeldeanlagen (BMA)

Automatische und manuelle Melder melden den Brand selbsttätig an die BMZ – mit direkter Weiterleitung an die Feuerwehr. VKF-konform für Wohnanlagen, Firmen und öffentliche Bauten.

  • Automatische & manuelle Melder
  • Feuerwehr-Weiterleitung
  • Funk- oder Leitungsüberwachung
ASD · RAUCHANSAUG

Rauchansaugsysteme

Früheste Erkennung überhaupt: Luft wird kontinuierlich angesaugt und analysiert. Ideal für Serverräume, Archive und hochwertige Lager, lange bevor ein Melder auslöst.

  • Früheste Erkennung
  • Für Serverräume & Archive
  • Verdeckte Installation
SAA · SPRACHALARM

Sprachalarmanlagen (SAA)

Statt Sirenen: klare, situationsgerechte Sprachdurchsagen und Evakuierungsanweisungen – für Spitäler, Heime, Schulen und grosse Betriebe. Integriert in die Brandfallsteuerung.

  • Sprachdurchsage
  • Evakuationsanweisung
  • In GMA integriert
SPRÜHFLUT / GAS

Löschanlagen

Automatische Brandbekämpfung für kritische Bereiche – von Sprühflutanlagen bis zu Gaslöschanlagen (CO₂) für Server- und Technikräume. Bekämpft den Brand, bevor die Feuerwehr eintrifft.

  • Sprühflut & Wassernebel
  • Gaslöschanlage CO₂
  • Selbsttätige Löschung
RWA · NOTLICHT

Entrauchung & Notbeleuchtung

Rauchabzug hält Fluchtwege rauchfrei, Notbeleuchtung führt sicher hinaus. Beides vorgeschrieben, sobald Personen mehrerer Geschosse oder grosser Räume flüchten müssen.

  • Rauch- & Wärmeabzug (RWA)
  • Notausgangsbeleuchtung
  • Fluchtweg frei halten
SERVICE · WARTUNG

Feuerlöscher-Service & Unterhalt

Prüfung, Wartung und Instandhaltung aller Brandschutzkomponenten über den Lebenszyklus – inkl. Handfeuerlöscher und dokumentiertem Wartungsprotokoll für die Auflagenkontrolle.

  • Jährliche Prüfung
  • Handfeuerlöscher-Dienst
  • Dokumentiertes Wartungsprotokoll
MYTHEN_VS_FAKTEN

Brandschutz-Irrtümer aufgedeckt

Was viele glauben – und was wirklich zählt.

Falsch. Brandgase betäuben bereits nach wenigen Atemzügen, oft wirkt Kohlenmonoxid schlafebringend. Viele Brandopfer werden im Schlaf gefunden – bevor sie überhaupt merken, dass es brennt.

INTERAKTIVES TOOL

Schutzbedarf-Check für Ihre Liegenschaft

Beantworten Sie 6 Fragen – Sie erhalten ein massgeschneidertes Profil mit konkreten Brandschutzmassnahmen. Keine Rechtsberatung; ersetzt nicht die Beurteilung durch eine Brandschutzfachperson.

Schritt 1 / 6

Welche Art von Liegenschaft möchten Sie prüfen?

Die Objektart bestimmt die massgeblichen Brandschutzvorschriften.

CHECKLISTEN

Brandschutz-Sofortmassnahmen

Zwei Listen – für zu Hause und für den Betrieb. Haken Sie ab, was erledigt ist.

Zu Hause

Was jede Wohnung braucht
  • Rauchwarnmelder in Schlaf- und Kinderzimmern – auch ohne Pflicht.
  • Stecker ziehen bei Elektrogeräten mit Standby, Ladekabel nicht auf Decken.
  • Kerzen nie unbeaufsichtigt, Sicherheitsabstand zu Textilien.
  • Ofen & Kamin jährlich reinigen, Asche im Metallbehälter entsorgen.
  • Kein Mehrfachstecker in Mehrfachstecker – brandlast reduzieren.
  • Fluchtwege und Schlüssel im Notfall griffbereit halten.

Im Betrieb

Was Arbeitgeber:innen prüfen müssen
  • Brandschutzbeauftragte ernennen und regelmässig schulen.
  • Notfall- und Evakuationsplan aushängen und üben.
  • BMA-Schaltelemente & Feuerwehr-Aufschaltung funktionsfähig halten.
  • Fluchtwege freihalten, Kennzeichnung & Notbeleuchtung prüfen.
  • Lagerung von Brandlasten, Lösungsmitteln und Verpackungen konzeptionieren.
  • Jährliche Wartung von BMA, Löschanlage und Handfeuerlöschern.
RECHT & NORMEN

Brandschutz-Vorschriften in der Schweiz

Eine kompakte Übersicht der Rechtsgrundlagen – damit Sie die Anforderungen erfassen, bevor Sie bauen oder sanieren.

VKF-Brandschutzvorschriften

Die VKF (Vereinigung der kantonalen Gebäudeversicherungen) erlässt die schweizweit gültigen Brandschutzvorschriften – aktuell Ausgabe BSV 2015, massgebend für Bauentscheide ab 01.01.2017.

Kantonale Erlasse

Jeder Kanton setzt den Brandschutz in eigenen Verordnungen um – z. B. Kanton Zürich VVB 861.12. Die kantonale Gebäudeversicherung prüft Auflagen, Subventionen und Abnahmen.

Normen & Stand der Technik

Brandmeldeanlagen nach SN EN 54, Rauchwarnmelder nach SN EN 14604. Die VKF-Richtlinien definieren, ab wann eine BMA vorgeschrieben ist.

Brandschutznachweis

Für viele Bauvorhaben ist ein vollständiger Brandschutznachweis nötig – nachvollziehbar und plausibel nachgewiesen: baulich, anlagentechnisch und organisatorisch.

Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle fachliche und rechtliche Beratung durch zertifizierte Brandschutz-Fachpersonen. Massgeblich sind stets die jeweils aktuellen Schweizer Brandschutzvorschriften der VKF und der Kantone.

FAQ · BRANDSCHUTZ

Häufige Fragen zum Brandschutz

Eine BMA kann VMF je nach Gebäudeart, Grösse und Nutzung vorschreiben – typischerweise bei grösseren Wohn- und Arbeitsbauten, Versammlungsstätten, Spitäler und Industriebetrieben. In der individuellen Vor-Ort-Analyse prüfen wir die für Sie relevanten Auflagen.

SEC_OFFERTE

Offerte anfordern – BTS Sicherheit

Beschreiben Sie Ihr Anliegen hier. Die Anfrage geht direkt an das BTS Sicherheit-Team – so wissen wir sofort, worum es geht.

Mit dem Absenden stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung (DSG) zu.

BEREIT_ZUM_SCHÜTZEN

Machen Sie Brandschutz zu Ihrem stärksten Versprechen.

VKF-zertifiziert. ISO 9001. 7x24h-Pikett. Wir planen, installieren und warten Ihre Brandschutzanlage – von der Erstberatung bis zum dokumentierten Unterhalt über den gesamten Lebenszyklus.

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